Ich habe mich während dieses Bewerbungsprozesses immer sehr wertgeschätzt und wohl gefühlt: es wurde mir gegenüber stets kommuniziert was die nächsten Schritte sind, wer auf mich zu kommt, wie lange das dauern wird und was die Idee ist. Mir hat das sehr geholfen, weil ich als Mathematiker komplett fachfremd bin und mir infolgedessen über meine Eignung Sorgen machte.
Der Prozess von der ersten Kontaktaufnahme seitens Senacor bis hin zum Angebot hat bei mir genau 21 Tage gedauert.
Ich hatte insgesamt drei Interviews:
Kennenlerngespräch, in dem es um meine zukünftige Rolle im Unternehmen und einige Formalitäten (Einstiegsdatum, -ort, Gehalt, Reisebereitschaft) ging. Zum Abschluss gab es einen Mini-Case zu einer IT-Struktur in der Bank.
Danach wurde ich zum darauffolgenden freitäglichen Bewerbertag eingeladen und hatte dort zwei weitere Gespräche:
Erstes Gespräch: Noch einmal die Motivation zu Senacor zu gehen und dann ein Fall, der mir eher wie ein Brainstorming vor kam (was ich sehr cool fand). Etwa: Wir haben hier folgende Idee für ein neues Produkts, wie könnte man das umsetzen und automatisieren etc.
Zweites Gespräch: Service-Orientiere Architektur einer Bank: Welche Infos, Services mit In- und Output braucht es um bspw. eine Kontenübersicht zu generieren.
Danach gab's eine Vorstellung des Unternehmens.
Vor jedem Gespräch wurde angemerkt, dass es bei mir nicht um die fachliche Eignung geht (ich habe ja schließlich keine Expertise), sondern um meine Denk- und Arbeitsweise. Weshalb aber auch auf die Motivation zu Senacor gehen Wert gelegt wurde (vermutlich). Das empfand ich als sehr transparent und beruhigend.
Ein paar Tage danach fand dann ein ca. 15-minütiges Abschlussgespräch statt, in dem mir ein Angebot in Aussicht gestellt wurde :)