Das erste Treffen fand online statt. Es wurden viele Fragen gestellt, vor allem über sich selbst, viele persönliche Fragen (Herkunft, Familiensituation), aber auch Erfahrungen. Ich würde sagen, das Gespräch war nett, aber sehr chaotisch und nicht ganz professionell. Das zweite Gespräch fand vor Ort statt, man wurde mehrmals im Konferenzraum allein gelassen, um anspruchsvollere Aufgaben zu erledigen. Zuerst sollte man einen Ummeldevorgang beim Bürgeramt simulieren, sich Notizen machen, dann Lösungsvorschläge generieren und diese visualisieren und präsentieren. Das Ganze dauerte ca. 2 Stunden. Danach wurde das Portfolio auf dem Beamer angeschaut und verschiedene Fragen zum Vorgehen gestellt, auch das Wissen wurde mit Fragen bombardiert. Zum Beispiel wurde gefragt, was der Unterschied zwischen Usability und User Experience ist, welche Bücher man über Design liest, welche Programmiersprachen man kennt, warum, woher und so weiter. Auch persönliche Fragen wurden immer wieder in den Raum geworfen. Ich hatte den Eindruck, dass ich bei usability.de als Senior einsteigen würde und nicht als Praktikant. Es wurde immer wieder betont, dass es noch freie Praktikumsplätze gäbe und es für das Unternehmen kein Problem wäre, einen neuen Praktikanten aufzunehmen. Umso überraschter war ich, als nach 3 Wochen Stille eine Absage kam.